Unser Ort

Schon vom Pliensbachium gehört?

Das Pliensbachium ist eine Stufe des Jura, die in der Erdgeschichte dem Jura zugeordnet wird und dach dem Zeller Weiler Pliensbach benannt ist. Der Weiler ist mit seinen rund 140 Einwohnern klein, aber ist mit seinem Namen in die Erdgeschichte eingegangen. Funde aus dieser Schicht bieten zahlreiche Museen, näheres hierzu finden sie auch unter  http://de.wikipedia.org/wiki/Pliensbachium.

Warum Pliensbach weltberühmt ist  Bitte hier klicken zum Weiterlesen. (414 KB)

Weiter sehenswert ist die evangelische Martinskirche. In der Ortsmitte befindet sich die Martinskirche mit Fresken aus dem Jahre 1400. Namensgeber der Kirche ist Martin von Tours. Die heutige Kirche stammt in ihren wesentlichen Teilen aus dem Jahre 1386. Durch einen Blitzeinschlag im Jahre 1667 erhielt die Martinskirche ihr charakteristisches Dach.

Interessant ist auch der Mostbirnenlehrpfad. Er befindet sich südwestlich der Gemeinde parallel zur Landstraße L1214 von Aichelberg her hommend. Der ca. 500 m lange Pfad wurde in den Jahren 1998 bis 2003 errichtet und zeigt 46 Mostbirnensorten, wovon schon viele in Vergessenheit geraten sind. Der Lehrpfad entstand in Zusammenarbeit der Gemeinde mit den örtlichen Obst- und Gartenbauverein sowie der Barungsstelle Grünordnung und Obstbau beim Landratsamt. Ziel des Lehrpfads ist ider Erhalt der Vielfalt von alten Mostbirnensorten. Außerdem können anhand der "Musterbäume" Sorten bestimmt und Falschbenennungen vermieden werden. Junge Baumwarte können sich Kenntnisse aneignen bzw. Wissen erhalten. Zudem sol verhindert werden, dass die Kulturlandschaft verarmt und Genreservoirs für die Zukunft geschaffen werden. Ein Infoblatt über den Mostbirnenlehrpfad liegt an den Infoständen im Rathaus aus.

 ... und wenn Sie gerne wandern oder Ausflüge machen, empfehlen wir den Albtraufgruckerweg zwischen dem Aichelberg und dem Filstal. Für Nichtschwaben sei erklärt - ein Gucker ist jemand, der schaut oder in diesem Falle die tolle Ausicht auf das Albvorland genießt. Der Albtraufgruckerweg führt Sie durch das hügelige Albvorland und bietet schöne Ausblicke auf die Hanglagen des Albtraufs und die "Blaue Wand", wie Mörike sie beschrieben hat. Neben wunderschönen Ausblicken liegen schöne Tallagen am Weg und die Landschaft zeigt sich auf den Kuppenlagen in einer spannungsvollen Weite. Die Ortslagen entlang des Weges locken mit interessanten Angeboten aus Geschichte und Kultur, auch gastronomische Angebote fehlen selbstverständlich nicht. Die überwiedende Mehrzahl der Wege sind befestigt und flacher als der Wegeverlauf entlang des Albtraufgängerwegs. Sie eignen sich daher hervorragend für Spaziergänge mit Kinderwagen, aber auch für Senioren und Genusswanderer, die neben den typischen Hanglagen des Albtraufs einen ganz anderen, aber nicht weniger schönen Teil des Albvorlands erkunden möchten. Beginnend in Aichelberg, führt er über Zell, Hattenhofen, Bad Boll, Dürnau vorbei an Gammelshausen, Eschenbach nach Schlat. In den Rathäusern liegen entsprechende Infokarten zum Mitnehmen aus. Nähere Infos gibt es auch unter  www.albtraufgaenger.de. In den einzelnen Gemeinden stehen an markanten Punkten Infotafeln, die den Streckenverlauf und Sehenswürdigkeiten mit der Gastronomie aufweisen. Geführt werden Sie durch die orangfarbenen Kleber oft an Straßenlampen und Mäuerchen angebracht, die mit einem T (vom Albtraufgänger) versehen sind.

 

Und dann gibt es da noch den Zeller Brunnenspaziergang

Berühmt ist die Gemeinde auch für seine Brunnen, die im Rahmen der Ortskernsanierung aber auch teilweise schon vorher aktiviert bzw. installiert wurden. Der Bürgermeister der Gemeinde wird deshalb im Volksmund  "Brunnenschultes" genannt. Wunderschön und herrlich gelegen ist der Rathausbrunnen mit der Figurengruppe Hirtenjunge mit Schafen, geschaffen von Kurt Grabert. Die zentrale Lage Mitten im Ort ist beliebter Treffpunkt für jung und alt, Fußgänger und Radfahrer oder auch zum "Wasserklauen" bei Kleingartenbesitzer. An heißen Tagen wird der Brunnentrog von Kindern schon mal als Badewanne umfunktionert. Schön gestaltet ist der Frechenbrunnen in der Hirschstraße, der Brunnen an der Kreuzung Lindenstraße / Boller Straße oder in den Kreuzgärten. Der Brunnen dort hat auch den Beinamen Schultesbrunnen, nachdem der Bürgermeister früher in dieser Straße gewohnt hat. Einen weiteren Brunnen finden Sie im Baugebiet Streichbett im oberen Teil des Kastanienwegs. Und nicht vergessen zu erwähnen wollen wir den Birkwiesenbrunnen im Ortsteil Pliesbach entlang der Gemeindeverbindungsstraße Richtung Bad Boll. Dort finden Sie eine Sitzbank zum Ausruhen oder Picknick machen, wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind. Ein traumhafte Kulisse in der Natur und der Blick auf den Ortsteil Pliensbach verschaffen Ihnen eine kurze und erholsame Auszeit vom Alltag.

Öffnungszeiten

Rathaus

Montag - Freitag
7.45 - 12.00 Uhr

Dienstagnachmittag
16.00 - 18.00 Uhr

Donnerstagnachmittag
14.00 - 17.00 Uhr

Postservice-Stelle

Montag - Samstag
10.00 - 11.00 Uhr

Dienstagvormittag geschlossen

Dienstagnachmittag
17.00 - 18.00 Uhr